Über die
Projekt
Das Gebäude ist als zusammengesetztes architektonisches System und nicht als einzelnes Objekt konzipiert. Seine ineinandergreifenden kubischen Volumen artikulieren Programm, Hierarchie und Privatsphäre eher durch Masse als durch Ornament.
Die leichte Verschiebung der Volumina ist keine formale Geste, sondern ein räumliches Werkzeug:
Es organisiert Innenzonen, schafft differenzierte Fassaden und vermittelt zwischen öffentlichen Straßenfronten und privaten Gartenräumen.
Die leichte Verschiebung der Volumina ist keine formale Geste, sondern ein räumliches Werkzeug:
Es organisiert Innenzonen, schafft differenzierte Fassaden und vermittelt zwischen öffentlichen Straßenfronten und privaten Gartenräumen.
Info
„Aus Gleichgewicht gebaut.“
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KundePrivat
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StandortBerlin, Deutschland
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Phase der Projektabwicklung2019-2022
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ArbeitsumfangDesignentwicklung, Projektmanagement
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Architektprojectlab.inc
Der
Ergebnis
Materialkontraste werden strategisch eingesetzt, um strukturelle Logik und räumliche Hierarchie auszudrücken. Der dunklere, mit Steinen verkleidete Sockel sorgt für Erdung und Beständigkeit, während das hellere obere Volumen Leichtigkeit und häusliche Raffinesse vermittelt. Diese Lesart verstärkt die Wahrnehmung der oberen Wohnräume als erhöhte, lichtdurchflutete Zonen, getrennt von den eher introvertierten Funktionen darunter.
Öffnungen werden mit architektonischer Disziplin positioniert. Fenstergröße, -tiefe und -ausrichtung entsprechen eher der internen Nutzung, der Ausrichtung und den Anforderungen an die Privatsphäre als der Symmetrie. Tiefe Laibungen und integrierte Beschattungsvorrichtungen verleihen der Fassade Dicke und betonen das Gebäude als solide, bewohnbare Masse und nicht als dünne Hülle.
Das Verhältnis zwischen Gebäude und Landschaft wird bewusst gesteuert. Außenräume werden als Erweiterungen des architektonischen Rasters behandelt, wobei lineare Wege und zurückhaltende Grünflächen für Ordnung und Ruhe sorgen. Das Ergebnis ist ein kohärentes Raumkontinuum, in dem Architektur, Material, Licht und Außenraum als einheitliches System wirken.
Insgesamt ist das Projekt ein Beispiel für einen Ansatz, bei dem Klarheit an die Stelle von Ausdruckskraft tritt und architektonische Qualität eher aus Proportionen, Materialdisziplin und räumlicher Präzision als aus formalem Übermaß entsteht.
Öffnungen werden mit architektonischer Disziplin positioniert. Fenstergröße, -tiefe und -ausrichtung entsprechen eher der internen Nutzung, der Ausrichtung und den Anforderungen an die Privatsphäre als der Symmetrie. Tiefe Laibungen und integrierte Beschattungsvorrichtungen verleihen der Fassade Dicke und betonen das Gebäude als solide, bewohnbare Masse und nicht als dünne Hülle.
Das Verhältnis zwischen Gebäude und Landschaft wird bewusst gesteuert. Außenräume werden als Erweiterungen des architektonischen Rasters behandelt, wobei lineare Wege und zurückhaltende Grünflächen für Ordnung und Ruhe sorgen. Das Ergebnis ist ein kohärentes Raumkontinuum, in dem Architektur, Material, Licht und Außenraum als einheitliches System wirken.
Insgesamt ist das Projekt ein Beispiel für einen Ansatz, bei dem Klarheit an die Stelle von Ausdruckskraft tritt und architektonische Qualität eher aus Proportionen, Materialdisziplin und räumlicher Präzision als aus formalem Übermaß entsteht.